
Der Unterschied zwischen Becherglas und Messzylinder
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Sowohl Messzylinder als auch Bechergläser sind Laborglasgeräte mit einer jeweils spezifischen Funktion. Messzylinder sind in der Regel genauer beim Ablesen des enthaltenen Flüssigkeitsvolumens. Bechergläser eignen sich besser zum Rühren und Mischen von Flüssigkeiten.
Becherglas
Ein Becherglas ist ein einfaches Laborglasgerät, das einer Kaffeetasse ohne Henkel ähnelt. An seiner Seite befinden sich Markierungen, die ungefähr angeben, wie viel Flüssigkeit enthalten ist. Bechergläser sind in der Regel zylindrisch geformt, mit flachem Boden, weiter Öffnung und einer kleinen, nach außen gebogenen Ausgusslippe.
Verwendung des Becherglases
Laborbechergläser werden im Allgemeinen zum Rühren, Mischen und Erhitzen von Flüssigkeiten im Laborbetrieb verwendet.
Messzylinder
Ein Messzylinder ist ein standardmäßiges Laborglasgerät zur Messung des Volumens eines Objekts oder einer Flüssigkeitsmenge. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um einen Glaszylinder mit seitlichen Markierungen, ähnlich denen eines Messbechers. Das Volumen wird abgelesen, indem man die Flüssigkeitsoberfläche von der Seite betrachtet und die Markierung am tiefsten Punkt des linsenförmigen Meniskus abliest.
Verwendung des Messzylinders
Messzylinder sind speziell für genaue Volumenmessungen ausgelegt. Indem man vor und nach dem Einbringen eines Objekts jeweils einen Wert abliest, lässt sich das Volumen des Objekts aus der Differenz der beiden Ablesungen bestimmen und anschließend dessen Dichte berechnen.
Unterschiede
Laut Indigo Instruments beträgt die Genauigkeit eines Becherglases etwa 10 Prozent. Ein Messzylinder ist auf 1 Prozent seines Skalenendwerts genau.
Messzylinder haben eine geringere Breite als Bechergläser. Deshalb eignet sich ein Becherglas besser zum Rühren und Mischen von Flüssigkeiten.

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